Festgeld als Anlageform

 

Festgeld allgemein

Festgeld ist eine Geldanlage für einen bestimmten Zeitraum, der vorher mit der Bank abgesprochen wurde. Die Zeit der Anlage muss mindestens 30 Tage dauern, das ist aber auch für längere Zeit möglich, zum Beispiel für zwei, drei, oder auch fünf Jahre, je länger die Laufzeit, je höher sind die Festzinsen für das Festgeld. Die Zinsen bekommt man in der Regel erst am Ende der Laufzeit gutgeschrieben, es gibt aber auch Verträge, bei denen die Zinsen pro Jahr gutgeschrieben werden und über die man dann auch sofort verfügen kann. Wenn die Laufzeit des Festgeldes endet, kann man auch eine Verlängerung für dieses beantragen oder einen neuen Vertrag abschließen. Vor Abschluss eines Vertrages für Festgeld ist es immer ratsam, sich von mehreren Banken Angebote einzuholen, um sich dann für das günstigste Angebot entscheiden zu können.

Vorteile vom Festgeld

Festgeld bietet im allgemeinen sichere Zinseinkünfte, wenn man eine höhere Summe anlegt, bekommt man dafür auch höhere Zinsen, die sollten unbedingt vor der Anlage des Festgeldes mit der Bank abgesprochen und vertraglich festgelegt werden. Auch, wenn während der Laufzeit der Zinssatz von der Zentralbank geändert wird, bleiben die Zinsen vom Festgeld davon unberührt. Für Festgeld gibt es in der Regel immer mehr Zinsen, als für Geld auf dem Sparbuch. Somit ist das Festgeld für jene Anleger interessant, die eine Geldanlage mit einem sicheren Zinssatz für einen festen Zeitraum suchen.

Nachteile vom Festgeld

Die Verfügbarkeit des Geldes ist bei langfristig angelegten Festgeldern ausgeschlossen, deshalb sollte man das Geld entweder kurzfristiger anlegen, oder aber zum Tagesgeld übergehen. Nur wer sich ganz sicher ist, dass er das angelegte Geld nicht unbedingt benötigt, kann sich für eine längere Laufzeit des Festgeldes entscheiden. Besser ist es, nur einen Teil des zur Verfügung stehenden Geldes anzulegen, damit der Anleger auch in Krisenzeiten finanziellen Spielraum hat. Weiterhin bringen Festgelder für Daueranleger zu wenige Zinsen, besser sind diese mit Bundesschatzbriefen oder aber mit Bundesanleihen beraten. Normal kann über das Festgeld nicht vorzeitig verfügt werden, tritt dann aber trotzdem mal ein Engpass ein, dann kann man auch eine vorzeitige Verfügung bei der Bank beantragen, die aber mit Kosten für den Anleger verbunden ist. Dabei spricht man dann von einer Beleihung vom angelegten Geld.